Für ein Leben ohne Bulimie
 



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1-3 Wochen

Morgen ruf ich mal in der Klinik an, um zu fragen, auf welchem Stand sie gerade sind. Natürlich möchte ich eigentlich so früh wie möglich mit meiner Thearpie anfangen, nur hat meine Schwester nächste Woche Geburtstag. Da würde ich gerne noch zu Hause sein.

Heute geh ich mit 2 Freundinnen ins Kino. Die beiden wollten vorher noch Eisessen gehen.. Da frag ich mich, ob ich mit esse.

Als Grund für die Abstinenz könnte ich meinen Schnupfen nennen. Ich bin seit gestern total hinüber. Meine Augen tränen, meine Nase läuft, mein Hals schmerzt.

 

Aber um das klarzustellen: Ich möchte nicht auf das Eis verzichten, um abzunehmen. Ich habe nur vor, mich in nächster Zeit erstmal nur von Dingen zu ernähren, die satt machen. Sprich Brot, Nudeln, Gemüse, Obst. Auf Süßigkeiten und Snacks möchte ich verzichten, weil das die Sachen sind, bei denen ich meistens den Überblick verliere, ob das noch normal ist oder nicht. Dann verliere ich die Kontrolle und versuche hier und da zu kompensieren oder ich bekomme eine Essattacke oder ich erbreche oder oder oder..

Ich weiß, dass das auf die Dauer auch keine Lösung sein kann, aber für 1-3 Wchen geht das und dann lerne ich ja sowieso (hoffentlich) wieder normal zu essen.

 

Meine Erkältung killt mich gerade.. 

4.4.13 11:08


Rückflug

Morgen komm ich endlich zurück nach Hause! Die letzten Tage habe ich verbracht mit Shoppen, "The Walking Dead" gucken und Essen:/ Leider habe ich auch diverse Maßnahmen gegen die Kalorien ergriffen, sodass mein Hals seit vorgestern enorm schmerzt. Und es wird nur noch schlimmer.. Aber ich habe eine Sache gefunden, die mir einfach hamma gut tut: sich eincremen. Und zwar richtig! Am besten nimmt man eine Creme, die sich nicht so leicht verteilt. So muss man richtig kräftig reiben und das lässt einen wieder seinen eigenen Körper spüren. Heute Mittag war mir zum heulen zumute. Es ging mir einfach schlecht. Mir war nicht richtig übel, nicht richtig schwindelig, ich hatte nicht richtig Kopf, Bauch oder Rückenschmerzen, aber irgendwie schon. Ich habe mih einfach nicht wohl in meiner Haut gefühlt, ohne die Ursache zu kennen. Was ich dagegen gemacht habe? Nichts. Ich bin ins Badezimmer gegangen, habe mich aufs Klo gesetzt. Danach gab es essen. Dieses absolut schreckliche Gefühl ist den ganzen Nachmittag über geblieben. Aber ich habe mal durchgezählt: In 1-3 Wochen beginnt meine Therapie. Mein Hoffnungsschimmer.
2.4.13 22:47


Ferien

Ich halte mich ziemlih gut bis jetzt. Gerade bin ich bei meiner Familie, nehme 3 Mahlzeiten am Tag ein und manchmal sogar einen Nachtisch. Ich habe Hunger. Andauernd. Ich weiß gar nicht warum. Nach dem Essen habe ich immer Angst, zuzunehmen, ich fühle mih dann so voll und kann mir nicht vorstellen, zur nächsten Mahzeit wieder Hunger zu haben. Aber der Hunger kommt schon kurz darauf. Mir ist ständig kalt. Anscheinend bin ich nicht in der Lage, so zu essen, dass ich weder vor Hunger sterbe noch platze. Mein Gewicht zu halten, das habe ich nicht mehr geschafft seit ih 10 bin. Nicht mal eine Woche lang. Ich nehme zu ab zu ab zu ab. Und fühle mich immer beschissen. In 2-4 Wochen mache ich die stationäre Therapie, also sobald der nächste Platz frei wird.
30.3.13 22:03


Vor..

..lauter Hoffnung auf meine Therapie habe ich fast vergessen, was der Grund für die therapie ist. Fast. Verdammt. Doch keine Spontan-Heilung. Es gibt doch einen Grund, weshalb ich stationär aufgenommen werden will. Und achja: ich könnte später sehr gut Alkoholikerin werden. Irgendwie hab ich da den Hang zu. Nicht, dass ich das auch noch gebrauchen könnte.
21.3.13 23:51


Some Nights

What do I stand for? What do I stand for?

Most nights I don't know.

                -Fun.

Schlafstörungen ohne Ende im Augenblick. Außerdem fühle ich mich nach jeder Mahlzeit überfüllt, habe jedoch immer Hunger. Ich schaffe es einfach nicht, mich so zu ernähren, dass ich nicht voll bin und nicht schon eine halbe Stunde danach Hunger verspüre. Ist mein Magen irgendwie geschrumpft?

Und dann bleibt die Frage: Wofür mache ich das hier eigentlich?

20.3.13 17:39


Selbstisolation..

..ist eine sehr schlimme Art der Isolation. Denn da kann Dich niemand rausholen außer Dir selbst. Und wenn Du Dir selbst nicht vertraust und Dir selbst nichts zutraust, ist es der Weg, der Dir unausweichlich erscheint. Und dann gibt es da niemanden, dem Du die Schuld geben kannst außer Dir selbst. Schon wieder versagt. Du solltest Dir echt nicht vertrauen, Dir ist echt nichts zuzutrauen.
19.3.13 21:28


Heyho!

Es schneit. Für die Meisten ist das sicher nichts Neues. Ansonsten könnte euch aber neu sein, dass ich in 4-6 Wochen (!!!) in die Stationäre Therapie gehen kann. Bis dahin habe ich noch den Rest der Woche Schule, 2 1/2 Wochen Ferien und dann wieder so 1-2 Wochen Schule. Dann geht's los!

Und wow. Jetzt muss ich mich entscheiden, wem ich was erzähle. Wem sage ich, dass ich weg bin? Wem, dass ich in Therapie gehe und vorallem, wem, dass ich wegen Bulimie in Therapie gehe? 

Jetzt gilt es, sich Gedanken darüber zu machen, wer meine richtigen Freunde sind, wer mich unterstützen wird und wer zumindest verdient hat, dass ich mich für ein paar Wochen abmelde. Z.B. meine 3 Nachhilfeschüler müssen sich eine Vertretung besorgen. Vielen meiner Klassenkameraden bin ich eine Vorwarnung schuldig und auch meine Sportvereine sollten erfahren, dass ich für längere Zeit nicht mehr da bin. 

Und viele Freunde möchte ich noch genauer einweihen, entweder Therapie oder sogar Bulimie. Zwei wissen es schon, mit einem Freund werde ich nächste Woche sprechen. Bis jetzt bin ich zumindest dort nur auf Unterstützung getroffen.

Meine Eltern sehen das Ganze weiterhin kritisch, finden sich aber damit ab. Besonders mein Vater kann sich vorstellen, dass das ein Neustart für mich sein kann. 

Besonders große Gedanken amche ich mir allerdings um meine Familie. Wer würde es merken, wenn ich 8 Wochen verschwinde und wer würde von anderen Wind bekommen? In den Osterferien bin ich eine Woche lang bei Oma, Opa, Tante, Onkel und Cousine. Inklusive mindestens 3 Mahlzeiten am Tag natürlich. Als ich mal eine Magersuchtphase hatte, haben die das auch mitbekommen. Und seit dem werde ich regelrecht zum Essen gezwungen, kontrolliert und ständig drauf angesprochen. Wie ich damit jetzt schon wieder umgehen soll, ist mir schleierhaft. Wie reagieren sie, wenn ich von der Therapie erzähle? Lassen sie mich dann in Ruhe, weil ich schon was unternehme, oder nehmen sie dieses Geständnis als Grund zu stärkeren Kontrolle? Bei meiner Mutter war leider letzteres der Fall, bei meinem Vater ersteres.

Fragen über Fragen, viele Sorgen, aber trotzdem zum ersten Mal Hoffnung.

18.3.13 12:11


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