Für ein Leben ohne Bulimie
 



Für ein Leben ohne Bulimie
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Freunde
    worldoforiginalteens
    - mehr Freunde

Letztes Feedback




http://myblog.de/searchingforx

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Heyho!

Es schneit. Für die Meisten ist das sicher nichts Neues. Ansonsten könnte euch aber neu sein, dass ich in 4-6 Wochen (!!!) in die Stationäre Therapie gehen kann. Bis dahin habe ich noch den Rest der Woche Schule, 2 1/2 Wochen Ferien und dann wieder so 1-2 Wochen Schule. Dann geht's los!

Und wow. Jetzt muss ich mich entscheiden, wem ich was erzähle. Wem sage ich, dass ich weg bin? Wem, dass ich in Therapie gehe und vorallem, wem, dass ich wegen Bulimie in Therapie gehe? 

Jetzt gilt es, sich Gedanken darüber zu machen, wer meine richtigen Freunde sind, wer mich unterstützen wird und wer zumindest verdient hat, dass ich mich für ein paar Wochen abmelde. Z.B. meine 3 Nachhilfeschüler müssen sich eine Vertretung besorgen. Vielen meiner Klassenkameraden bin ich eine Vorwarnung schuldig und auch meine Sportvereine sollten erfahren, dass ich für längere Zeit nicht mehr da bin. 

Und viele Freunde möchte ich noch genauer einweihen, entweder Therapie oder sogar Bulimie. Zwei wissen es schon, mit einem Freund werde ich nächste Woche sprechen. Bis jetzt bin ich zumindest dort nur auf Unterstützung getroffen.

Meine Eltern sehen das Ganze weiterhin kritisch, finden sich aber damit ab. Besonders mein Vater kann sich vorstellen, dass das ein Neustart für mich sein kann. 

Besonders große Gedanken amche ich mir allerdings um meine Familie. Wer würde es merken, wenn ich 8 Wochen verschwinde und wer würde von anderen Wind bekommen? In den Osterferien bin ich eine Woche lang bei Oma, Opa, Tante, Onkel und Cousine. Inklusive mindestens 3 Mahlzeiten am Tag natürlich. Als ich mal eine Magersuchtphase hatte, haben die das auch mitbekommen. Und seit dem werde ich regelrecht zum Essen gezwungen, kontrolliert und ständig drauf angesprochen. Wie ich damit jetzt schon wieder umgehen soll, ist mir schleierhaft. Wie reagieren sie, wenn ich von der Therapie erzähle? Lassen sie mich dann in Ruhe, weil ich schon was unternehme, oder nehmen sie dieses Geständnis als Grund zu stärkeren Kontrolle? Bei meiner Mutter war leider letzteres der Fall, bei meinem Vater ersteres.

Fragen über Fragen, viele Sorgen, aber trotzdem zum ersten Mal Hoffnung.

18.3.13 12:11
 
Letzte Einträge: In der Klinik, Wieder draußen!!


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jessy / Website (18.3.13 12:22)
Hey, ehrlich gesagt, war ich gerade etwas traurig darüber sowas zu lesen.. denn ich wurde selber ( zwar nicht wegen Bulemie ) eingewiesen.
Das war ein herber Rückschlag in meinem so schon verkorksten Leben.
Ich kann dir aber versichern, dass deine Familie es merken wird und dass sie dih anders behandeln werden. Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Im Gwgenteil.. Erst dann werden sie einsehen, dass das eine Krankheit und kein Schönheitswarn ist. Sie werden dich unterstützen, auch wenn ihnen das alles sehr befremdlich ist.
Aber du schaffst das schon .
Den anderen Menschen in deiner Umgebung sagst du, das du für längere Zeit mal weg bist. Auf dem Weg in ein besseres Leben . Entscheide spontan wem du mehr erzählst.. Ich kann dir sage , dass einige Leute dich später nach der Entlassung wie einen Affen behandeln werden, denn du sollst erzählen, wie und wo du warst und wenn die falschen Leute wissen wo du warst, dann Achtung.. Menschen können so wissbigierig sein, dass ihnen deine Gefühle egal sind. Wichtig ist, dass du drauf achtest, wem du was sagst und dass du weißt, dann Blut dicker ist als Wasser. Deine Familie wird zu dir halten.
Du schaffst das . Viel Glück!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung